Die Süddeutsche Zeitung befasst sich noch einmal mit dem falschen Doktortitel von Dieter Jasper und den neuerlichen Aufdeckungen. Man hat nach der weiteren Irritation in seinem Lebenslauf noch einmal die CDU des Kreises Steinfurt angesprochen und schreibt:
Laumann [Vorsitzender des CDU-Bezirks Steinfurt und NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales] selbst will sich auf Anfrage von sueddeutsche.de dazu nicht äußern und verweist auf seinen Kreisgeschäftsführer Johannes Machill. Auch für ihn kam die neueste Unstimmigkeit in Jaspers Lebenslauf überraschend. Jedenfalls sei auch im Kreisvorstand nicht bekannt gewesen, dass er lediglich als Praktikant bei Kienbaum gewesen sei. Eine herausragende Wirtschaftskompetenz, wie im Wahlkampf nach außen getragen, lässt sich daraus jedenfalls nicht ableiten.
Es kann jetzt also durchaus als Absetzbewegung gewertet werden, wenn Machill gegenüber sueddeutsche.de erklärt, es sei jetzt an Jasper, die Sache aufzuklären. Jasper in Schutz zu nehmen, dafür fehlt dem Kreisvorstand inzwischen wohl die Kraft.
Der Sprecher des Kreises verweist also die Süddeutsche Zeitung zur Aufklärung der neuerlichen Irritation an Dieter Jasper und der lässt verlautbaren, dass er nichts mehr sagen wird. So ganz grün scheint man sich bei der CDU nicht mehr zu sein.
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